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Record: oai:ARNO:503852

AuthorsA.H.M. Erken, E.F. Jacobi
TitleSuccessful breeding of Lesser Panda (Ailurus Fulgens F. Cuvier, 1825) and loss through inoculation
JournalBijdragen tot de Dierkunde
Volume42
Year1972
Issue1
Pages92-95
ISSN0067-8546
AbstractDie Kleinen Pandas züchteten in einem kleinen Außengehege mit Regenschutz und Käfigen. Das Männchen war bei der Zucht 5 Jahre alt, die Weibchen erwachsen (Alter unbekannt). Die Paarung fand im Januar/Februar statt, die Geburt im Juni. Die Tragzeit betrug 125 bis 132 (155?) Tage. Der Grund für die Unruhe der Weibchen nach der Geburt ist nicht bekannt, möglicherweise ist sie auf eine unzureichende Unterbringung zurückzuführen. Die Tiere leiden von Temperaturen von ungefähr 27° C und darüber. 1970 wuchsen zwei Jungtiere auf, eines starb. Die Entwicklung ist langsam. Die Jungtiere wurden im Alter von 53, 68 und 179 Tagen mit lebendem, gefriergetrocknetem Masernvirus, lebendem, gefriergetrocknetem Panleucopenie-Virus der Katzen und lebendem, gefriergetrocknetem Staupe- und Hepatitis contagiosa-Virus des Hundes geimpft. Zehn Tage nach der letzten Impfung wurden die Jungtiere krank und starben. Nach abermals zehn Tagen erkrankten und starben die drei erwachsenen Tiere. Die Sektionsbefunde ergaben, daß die letzten beiden an einer sehr virulenten Infektion durch den Hundestaupe-Virus starben. Da alle Tiere dieselben Symptome zeigten, die allerdings ganz anders als die bei Hunden waren, schlossen wir daraus, daß alle an derselben Krankheit starben und die Infektion durch die Impfung mit lebendem Virus hervorgerufen wurde.
Die Symptome der Hundestaupe bei Kleinen Pandas sind eine Entzündung der Mund- und Augenschleimhäute und schwere nervöse Symptome, schon vom ersten Tage der Krankheit an (epileptische Anfälle, Koma).
Eine Umfrage bei 45 Zoos ergab, daß zumindest in einigen Fällen Staupe nach Impfung mit lebendem Virus auftrat. Wir würden raten, auf keinen Fall zu impfen. Wenn aus irgendeinem Grunde eine Impfung wünschenswert erscheint, sollte mit abgetötetem Virus oder mit Masernvirus geimpft werden.
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