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Record: oai:ARNO:504207

AuthorsAdriana G. Vorstman, A.W.H. van Herk
TitleBiologische Notizen betreffs der Zuidersee-Krabbe Pilumnopeus tridentatus (Maitland) syn. Heteropanope tridentata (Maitland)
JournalBijdragen tot de Dierkunde
Volume27
Year1939
Issue1
Pages369-391
ISSN0067-8546
AbstractBekanntlich wurde bis vor kurzem diese spezifisch holländische Krabbenart, die nach De Man 1892 ihre nächsten Verwandten in einem tropisch pazifischen Genus hat, nirgends anders in der Welt als in Holland gefunden. Erst im Jahre 1936 berichtete K. Schubert, dass Pilumnopeus unlängst auch im Kaiser Wilhelm-Kanal im Flemhuder-See gefunden wurde. Pilumnopeus lebt in den Gewässern von Nordholland, dem IJselmeer (der abgedammten Zuidersee) und der Provinz Seeland und wurde in der Waddensee (Rottum), (siehe Hoek 1885/87 S. 96), in der Provinz Friesland in der Nähe von Dokkum, (siehe Kamps und Otto 1934), und in der Provinz Groningen (Niezijl) (siehe Otto 1934) gefunden.
Der Gedanke, dass diese merkwürdige Krabbenart durch die Versüssung des IJselmeeres daselbst und im Gebiete von Nordholland verschwinden würde, hat sich nicht verwirklicht. Das Gegenteil ist vielleicht wahr, dass diese Art sich in diesem Gebiete vermehrt, und ihr Wohngebiet bedeutend ausgedehnt hat. So behaupten die Fischer dort, dass nordöstlich von Enkhuizen vor dem Abschliessen der Zuidersee hauptsächlich Carcinus moenas (L) in den Buttnetzen angetroffen wurde, während sie jetzt dort hauptsächlich Pilumnopeus finden und nur ausnahmsweise einen einzigen Carcinus oder Eriocheir sinensis M.E. Es ist aber schwer zu entscheiden, ob eine Art sich tatsächlich vermehrt hat, wenn nicht speziell das Wohngebiet in früheren Jahren beobachtet ist. Es ist möglich, dass es sich nur um eine Verschiebung des Wohngebietes handelt. Einige Angaben aus Proben, welche während des Abschliessens der Zuidersee gemacht wurden, stehen zur Verfügung. Diese Proben sind sowohl einige Jahre vor wie auch nach dem Abschliessen genommen worden, um den Einfluss der Versüssung auf die Fauna zu kontrollieren. Diese Untersuchungen standen vorher unter Leitung von Dr. H. C. Redeke und wurden nachher von Prof. Dr. L. F. de Beaufort fortgesetzt.
Document typearticle
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