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Record: oai:ARNO:504663

AuthorsC. Naaktgeboren, G.M.W. van de Kamp-Hilt
TitleÜber die Geburt der Laboratoriumratte Rattus norvegicus (Berkenhout) mit besonderer Berücksichtigung der Rückbildungsvorgänge am Uterus post partum
JournalBijdragen tot de Dierkunde
Volume35
Year1965
Issue1
Pages127-134
ISSN0067-8546
AbstractDie Geburt der Laboratoriumratte wird kurz beschrieben. Das Fressen der Nachgeburt ist nicht notwendig für eine gute Milchsekretion. Die Feten liegen in gekrümmter Haltung in der Gebärmutter, aber werden während der Austreibung gestreckt. Die Austreibung erfolgt nicht immer abwechselnd aus den beiden Uterushörnern. Die Trennung von Plazenta und Uteruswand wird von der Wehentätigkeit herbeigeführt. Durch eine Verschiebung im Bindegewebenetzwerk unter der Plazenta ändert sich die Struktur, sodass diese flache Schicht einen relativ hohen Wulst bildet. Die zirkulär verlaufenden collagenen Fasern bekommen deshalb nach Lösung der Plazenta einen radiären Verlauf. Die Rückbildung dieses Bindegewebewulstes wird beschrieben. Makrophagen spielen dabei eine wichtige Rolle. Nach etwa 5 Monaten ist die Rückbildung vollständig und ist die Narbe nur noch an einer kleinen haemosiderinreichen Stelle erkennbar. Der Epitheldefekt wird etwa 48 Stunden nach der Geburt geschlossen. Unmittelbar nach der Geburt zieht sich die Wunde zusammen infolge der Verschiebung im Bindegewebenetzwerk unter der Wunde. Eine halbe Stunde nach der Geburt faltet sich das Epithel über die Wundränder. Etwa 22 Stunden nach der Geburt findet eine Abflachung der Epithelzellen statt und wenige Stunden später treten die ersten Mitosen auf. Bei der Uterusinvolution der Ratte spielen also mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Die älteren Autoren haben häufig nur ein oder zwei dieser Phaenomene beschrieben. Wir konnten tatsächlich alle in der Literatur erwähnten Möglichkeiten, mit Ausnahme der Neubildung von Epithelzellen aus Bindegewebezellen, bestätigen. Es handelt sich hier aber nicht um eine Frage nach der Richtigkeit der verschiedenen Auffassungen, denn nach unseren Befunden treten die einzelnen Prozesse zum Teil zu gleicher Zeit auf, zum Teil auch finden sie nacheinander statt in einem und demselben Uterus.
Document typearticle
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