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Record: oai:ARNO:508467

AuthorRichard Zang
TitleZwei neue Passaliden aus den Gattungen Comacupes Kp. und Aceraeus Kp
JournalNotes from the Leyden Museum
Volume25
Year1905
Issue4
Pages233-238
ISSN1872-9231
AbstractEine dem Com. Masoni Stol. einerseits wie auch dem Com. cylindraceus Perty andrerseits sehr nahestehende Art. Von beiden unterscheidet sie sich durch den eigentümlichen Bau des Kopfhorns und das Fehlen der Borstenpunkte in der vorderen Hälfte des äussersten Intervalls der Elytren. Die Abdominalsegmente mit Ausnahme des ersten fast ganz glatt, die Skulptur völlig auf ihren Aussenrand beschränkt. Das schärfste Kriterium zur Unterscheidung der neuen von den beiden andern Arten bietet indessen das Metasternum dar. Bei cormocerus sind die Seitenrinnen desselben innen nicht begrenzt, die Hinterecken sind ebenso wie der ganze Hinterraud glatt, unbehaart, während das Metasternum der 2 andern Arten scharf umgrenzte Seitenrinnen sowie dichte Punktierung und Behaarung in den Hinterecken und auf dem ganzen Hinterrande — mit Ausnahme einer schmalen Stelle vor den Hinterhüften — aufweist.
Etwas weniger konvex, gestreckter und schmäler als Masoni Stol., aber durchschnittlich von der gleichen Grösse. — Labrum hinten schwach herzförmig verschmälert, am Vorderrande deutlich im Bogen ausgeschnitten, mit breit abgerundeten Ecken. Vorderzahn der Mandibeln mit 3 Zäckchen, von denen das unterste am stärksten entwickelt ist, während das obere, etwas aufwärts gebogene, weit zurücktritt. Innenzahn zweiteilig, an der rechten Mandibel tiefer gespalten. Oberzahn rudimentär, als winziges Höckerchen hart hinter dem obersten Zäckchen des Vorderzahns gerade noch erkennbar. Mittelcarine des Mentums hinten als breite, dreieckige, glänzende Platte ansteigend, vorn scharf kielig abfallend. Mentum in der Mitte stark zahnförmig vorspringend, vor den Hinterecken jederseits mit deutlicher, rundlicher. Grube. Läppchen des 9. Gliedes der Antennen dreimal, das des 8. Gliedes kaum mehr als doppelt so lang wie breit. Clipeus nicht durch eine Furche von der Stirn geschieden, in der Mitte in der Breite des Labrums etwas vorgezogen und wulstig, seitlich davon konkav und an den Ecken zu einem stumpfen Zähnchen aufgebogen. Kopfhorn hinten vertikal zur Kopffläche abgesetzt, oben auf dem Rücken mehr oder weniger scharfkielig, gerade, höchstens vor dem Ende etwas gehoben, vorn oben mit rechtwinkliger, unten mit freier, meist spitzwinkliger, nur wenig vortretender Spitze. Augenwand hinten flacher als vorn abfallend, innen mit langgestreckter, beulenartiger Anschwellung, oben horizontal verlaufend, gekielt. Augenkiel vorn im Bogen ausgeschnitten, aussen gerade, mit rechtwinkliger, scharf vortretender Ecke. Kopfflächen uneben, zu beiden Seiten des Kopfhorns bis zu den Augenwänden hin dicht mit groben Borstenpunkten besetzt, der Raum vor und hinter dem Horn glatt, glänzend. — Pronotum im Verhältnis zum Hinterkörper kürzer und schmäler, auch weniger gewölbt als bei Masoni Stol., am Vorderrande zweimal schwach ausgebuchtet, mit demgemäss etwas vortretenden, aber stark abgerundeten Vorderecken. Mittelsulcus tief, vorn und hinten die Randfurche nicht überschreitend. Letztere überall fein punktiert, an den Seiten schmal, vorn nur sehr wenig vertieft und nur schwach nach innen erweitert. Narbe rundlich, tief, glatt. Dicht vor ihr ein einzelner oder doppelter Punkteindruck. Der untere, umgeschlagene Saum des Pronotums dicht mit Borstenpunkten besetzt, mit Ausnahme einer eng begrenzten, länglichen, glatten Stelle hinter den Vorderecken. Prosternum vorn mit niedrigem Kiel, der zwischen den Hüften verschwindet, hinten in einen schmalen, der Länge nach ausgehöhlten Fortsatz auslaufend. — Scutellum ohne Mittelfurche, vorn dichter, hinten zerstreuter tief und grob punktiert, nicht behaart. — Elytren an der Basis gemeinsam in flachem Bogen ausgeschnitten, mit etwas vortretenden, nur innen fein behaarten Schulterecken, fast parallelseitig, hinten viel weniger erweitert als bei Masoni. Furchen fein und gleichmässig (an den Seiten kaum stärker als auf dem Rücken) punktiert. Intervalle flach gewölbt, das äusserste auch in seiner vorderen Hälfte unpunktiert, unbehaart. Epipleuren vorn mit einer einfachen Längsreihe sehr feiner haartragender Punkte. — Mesosternum uneben; vorn, an den Seiten und in den Hinterecken ziemlich dicht grob punktiert und behaart. Vor den Mittelhüften eine glatte, rhombische, durch feine Längrunzelung matte Fläche, die nach vorn in einen feinen, kurzen Mittelkiel ausläuft. Episternen neben der unteren Naht sehr zerstreut, oben dichter punktiert. Seiten des Metasternums und teilweise auch die Ränder der ziemlich deutlich erkennbaren Platte grob punktiert und behaart. Seitenrinnen hinten ohne innere Begrenzung, ihre Skulptur mit derjenigen der Seiten verfliessend. Hinterecken glatt, unbehaart, fein gerunzelt, nur wenig glänzend. Ihr Hinterrand unpunktiert, mit feiner, bis fast zur Platte reichender Querfurche. Erstes Abdominalsegment in der Mitte fein und dicht, an den Seiten grob und zerstreut punktiert. Die folgenden drei Segmente mit nur einzelnen, wenigen Borstenpunkten nahe dem Aussenrande, das letzte glatt, hinten gerade abgeschnitten, mit vollständiger, punktierter Randung und einer fein querrunzeligen Stelle vor der Spitze. — Mittel- und Hintertibien kaum gebogen, dünn behaart, mit je einem langen, spitzen Dörnchen jenseits der Mitte.
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