Go to Naturalis.nl

Search results

Record: oai:ARNO:509494

AuthorF. Krökel
TitleGesteine aus dem Gebiet des Boelonganflusses in nordöstlichen Borneo
JournalSammlungen des Geologischen Reichs-Museums in Leiden. Serie 1, Beiträge zur Geologie Ost-Asiens und Australiens
Volume10
Year1915
Issue1
Pages141-182
AbstractDie vorliegende Arbeit ist eine Beschreibung von Gresteinen, welche Herr Dr. HERBORDT, Geologe der Bataafschen Petrol. Mij., in den Jahren 1910—11 im Gebiete des Boelongan-Flusses im nordöstlichen Borneo gesammelt und dem von Herrn Professor Dr. BÜCKING geleiteten mineralogisch-petrographischen Institut der Universität Strassburg zur näheren Bestimmung überlassen hat. Der Boelongan, im Oberlauf auch Kajan oder Kedjin genannt, ist nur im unteren Teile seines Laufes genauer bekannt. Seine Quelle wird an der Nordseite des Bawoei-Gebirges vermutet, in geringer Entfernung von der Stelle, an der dieser w. ö. gerichtete Zug von dem nnö. streichenden Jran-Gebirge abzweigt. Der Fluss nimmt seinen Lauf zuerst parallel zu letzterem. In der Höhe des 3. Breitengrades n. vom Aequator biegt er nach O. um und behält diese Richtung im wesentlichen bis zu seiner Mündung bei. Etwa 90 km vor derselben (in der Luftlinie gemessen) nimmt er von rechts den Soengei Pangian auf; in diesen ergiesst sich von W. der kleine Soengei Adei, in dessen Nähe der Kampong Moeara Pangian liegt. 30 km weiter östlich mündet in den Boelongan von Süden her unterhalb des Kampong Keboerau baroe der Soengei Keboerau raja. 10 km abwärts von dieser Stelle liegt am Boelongan, dem Berge Meroekan gegenüber, das Dorf Mara.
Herr Dr. HERBORDT sammelte auf den zahlreichen Geschiebebänken, die der Fluss zwischen dem Dajakdorf Keboerau baroe und den Stromschnellen oberhalb der Einmündung des Flüsschens Pangian bildet, Geschiebe meist eruptiver Herkunft, aber auch verschiedene anstehende Gesteine. Von dem bereisten Gebiet, das noch wenig bekannt ist, gab uns Herr HERBORDT die folgende kurze geologische Beschreibung: „Die im Flussgebiet des Boelongan beobachteten anstehenden Gesteine lassen sich in drei Gruppen zergliedern, die ich auf beiliegender Karte, welche die N. I. See- und Gouvernementskarten zur Grundlage hat, durch verschiedenartige Streifung dargestellt habe.
Document typearticle
Download paperpdf document http://www.repository.naturalis.nl/document/552377