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Record: oai:ARNO:509594

AuthorK. Martin
TitleDie Foraminiferen führenden Gesteine. Studien über Cycloclypeus und Orbitoides
JournalSammlungen des Geologischen Reichs-Museums in Leiden. Neue Folge
Volume1
Year1891
Issue1
Pages1-12
ISSN1879-7814
AbstractFreie Foraminiferen sind in der vorliegenden Sammlung nicht vertreten, wohl aber eine grosse Reihe von Gesteinen, welche die Gehäuse dieser Thiergruppe enthalten und zum Theil von ihnen aufgebaut wurden. Die Untersuchung musste demnach an der Hand von Dünnschliffen vorgenommen werden und geschah in der Weise, dass von allen Handstücken, in denen nach vorläufiger Prüfung mit der Loupe Ueberreste von Foraminiferen überhaupt erwartet werden konnten, Praeparate gefertigt wurden. Das Resultat der Untersuchung ist, auch dort wo es negativer Art war, in die anhängende Liste zur Charakterisirung der betreffenden Gesteine aufgenommen worden.
Dass sich beliebig durchschnittene Gehäuse von Foraminiferen, sowie sie Dünnschliffe bieten, in den seltensten Fällen zur Bestimmung der Species eignen, in vielen nicht einmal zur Feststellung der Gattung (namentlich, wenn noch dazu die Erhaltung schlecht ist), versteht sich von selbst. Ich habe mich deswegen nur der genaueren Prüfung derjenigen Ueberreste zugewandt, welche zur Erreichung von wissenschaftlich gut verwerthbaren Resultaten beitragen konnten, und deren nähere Charakterisirung von palaeontologischem oder geognostischem Gesichtspunkte aus Interesse bot. Es waren das fast ausschliesslich Nummuliniden und unter ihnen vor allen Dingen Cycloclypeus und Orbitoides, mit deren näherer Beschreibung das Folgende sich im Wesentlichsten beschäftigt. Die übrigen palaeontologischen Resultate sind der Gesteinsliste zu entnehmen. Nur möge hier noch besonders hervorgehoben werden, dass es zum ersten Male gelang, auch die Gegenwart von Alveolina im javanischen Tertiaer nachzuweisen. Die Gattung, welche im Tertiaer von Neu-Guinea und benachbarten Inseln eine so grosse Rolle spielt1), kommt in einem Kalksteine vor, welcher unfern Tjibalanak in Sukabumi ansteht (No. 319), fand sich darin aber nur in ganz vereinzelten Exemplaren.
Document typearticle
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